Chronik - ZiSt-Schützengesellschaft Schney 1887 e.V.

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Chronik

Über uns


Schießsport in Schney seit 1887 bis Heute

Begonnen hat alles im Jahr 1887, als sich die Schneyer Sportschützen zu der Zimmerstutzen Schützengesellschaft zusammen schlossen. Laut der Chronik war es sehr mühevoll, Preis-und Strohschießen, Musik-und Tanzveranstaltungen auszurichten um Geld zu sammeln um dem Schieß-und Sportbetrieb zu gewährleisten. Eine der ersten wichtigen Veranstaltungen war ein Preisschießen der Nachkirchweih im September 1888. Geleitet wurde zu der Zeit der Verein von Georg Scheller.


Bis Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurden die Schießübungen in der vor der Jahrhundertwende eingeweihten Schießanlage die sich im Lutzgarten an der Mainlust  ausgetragen. Nach Kriegsende wechselten die Zimmerstutzen in die Gaststätte Lauer um, wo auf einer Behelfsschießanlage  der Schießsport wieder ausgeübt wurde. Kurze Zeit darauf zog man in den Garten von Schützenmeister Steiner in der Neusorger Straße um, wo dann  1923 auch die Fahnenweihe stattfand. Vom „Steinersgarten“ ging es dann wieder zurück in den Wöhnersgarten bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Nach Kriegsende wurde der Verein am 19. August 1950 in der Gaststätte Hey wieder gegründet. Der dortige Schießstand konnte erstmals ganzjährig benutzt werden. Diese Sportanlage trug dazu bei, dass einerseits der sportliche Wettkampf innerhalb des Vereins und andererseits die freundschaftlichen Kontakte zu benachbarten Vereinen intensiviert wurden. In Wettbewerben konnten die Schneyer Schützen schnell wieder das Ansehen erwerben, dass sie früher genossen hatten. Beim „Hey“ wurden dann auch die Schützenfeste gefeiert.


Für einen Verein mit nahezu 100 aktiven Schützen war und ist eine gute Schießanlage unerlässlich, die nicht nur Übungsmöglichkeiten bietet, sondern auch den modernen Anforderungen des Wettkampfes gerecht wird. Der Schießstand  des Vereins  war schon immer ein Sorgenkind, da die Anlagen immer auf gepachtetem Grund lagen und es oft Schwierigkeiten mit den Besitzern gabt.
So war es der Wunsch eine Schießanlage auf eigenen Grund zu besitzen. Obwohl die Finanzlage des Vereins keine großen Reserven aufwies, beschloss man 1967, ein Grundstück zukaufen. Es bot sich eine ca.9000 qm große Wiese an der Kreisstraße Lichtenfels- Michelau an. Der Wunsch auf ein eigenes Vereinshaus spornte alle an. Mit Eifer und Elan ging es daran die ersehnte Schießstätte zu errichten. Beim Planen erwies sich bald, dass das Grundstück zu schmal war und so musste man noch das Nachbargrundstück dazu erwerben. Damit die Vereinskasse nicht noch mehr belastet werden sollte  sammelte  das Mitglied Fritz Steiner in unermüdlicher Art und Weise bei Mitgliedern, Freunden und Gönnern, bis die stattliche Summe von 3090 DM erbracht war und dem Bauvorhaben nichts mehr im Wege stand. So hieß es im Jahr 1968 lasst uns mit dem Bau beginnen, doch der sumpfige Untergrund auf dem das Vereinshaus entstehen sollte machte trotz der Aufschüttungen immer wieder neue  Schwierigkeiten und das liebe Geld wurde wieder knapp. Aber auch hier erwies sich unser Fritz Steiner ( Schmanko ) als der Mann für alle Fälle. Kurzerhand wurde die Initiative“ Bausteine „geboren  und so verkaufte er an jeden den er kannte Bausteine, bis die beträchtliche Summe von 20200 DM gesammelt war.


Mit vielen freiwillig erbrachten Arbeitsstunden der Mitglieder konnte nach 4 Jahren harter Arbeit am 24. Juni 1972 das Schneyer Schützenhaus  mit 16 Luftgewehr- und 5 Kleinkaliberständen eingeweiht werden. Das Haus  bot endlich die Grundlage  für die gesunde Entwicklung des Vereins. Das Schneyer Schützenhaus präsentiert sich nicht nur als vorbildliche Stätte für Schießwettbewerbe sondern auch als Mittelpunkt des Vereins.

Seit unserm 100 jährigen Jubiläum vermerken wir zwar einen kleinen  Rückgang unserer Mitgliederzahlen, doch unsere Schießanlage wurde stets gepflegt. So wurde der Schießstand überdacht, ein Anbau errichtet und eine Pergola gebaut.

Der Stolz des Vereins ist unsere frisch erstrahlte  Jugend, dank der hervorragenden Arbeit von Ludwig Barth. Die Jugendabteilung der Schneyer Schützen besteht derzeit aus ca.30 aktiven Jungschützen die sich in den letzen Jahren bei vielen Wettbewerben  gut platzieren konnten.


Zum Schluss ein Zitat vom 1992 verstorbenen damaligen 1. Schützenmeister Max Heublein, anlässlich der 100 Jahr Feier 1987.
Es sind Worte die immer gültig bleiben werden:

„ Freuen dürfen wir uns über die Tatsache, daß der Geist, der diesen Verein ins Leben rief, sich über Generationen bis heute erhalten hat und mit der Treue, Kameradschaft und der Liebe zum Schießsport die Grundlage bildet für das Vereinsleben.“

„Mögen wir und die nach uns Kommenden die für das Schützentum charakteristischen Eigenschaften wie Kamerradschaft, Heimatliebe und Treue stets in Ehren halten, dann kann der Schützenverein Schney mit Zuversicht in die Zukunft blicken“!!


 
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